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Montag, 23. Oktober 2017

[ #Zeitpolitik ] Familienzeitpolitik vor Ort zahlt sich aus

Orientieren sich die Angebote der örtlichen Infrastruktur an den typischen Alltagsabläufen und Bedürfnissen von Familien, zahlt sich das für Familien aus - und führt obendrein zu Steuer-Mehreinnahmen. 

Das zeigt eine neue Studie im Auftrag des deutschen Bundesfamilienministeriums. Freilich bleibt, dass die Gemeinden der Ort sind, wo "Familienzeitpolitik" am ehesten realisiert werden kann.

Die Studie zeigt erstens, dass Eltern pro Woche rund sieben Stunden mehr arbeiten würden, wenn zum Beispiel die Betreuungszeiten ihrer Kinder statt bis mittags bis abends gesichert wären. Mehr als dreieinhalb Stunden gewonnene Zeit würden im Schnitt der Familie zu Gute kommen. Das zweite wichtige Ergebnis der Studie ist, dass sich die Investitionen in Familienzeitpolitik durch Steuer-Mehreinnahmen mehr als rechnen. Problematisch ist drittens jedoch, dass die Kosten der lokalen Familienzeitpolitik vor allem bei den Kommunen anfallen, während die Steuer-Mehreinnahmen zum großen Teil bei Bund und Ländern eingehen. Daher rechne sich die Investition zwar für die Gesellschaft, aber nicht für die Kommunen. Die Autoren empfehlen eine stärkere Beteiligung von Bund und Ländern bei der Etablierung lokaler Familienzeitpolitik.


 Stadtluft macht frei.

Dienstag, 3. Oktober 2017

[ #Dornbirn ] Meine Heimatstadt Dornbirn

Arbeitsblätter für den Sachunterricht der 3. Klassen der Volksschule. Die Sammlung enthält 70 Arbeitsblätter über Dornbirn, seine Bergparzellen und seine wichtigsten Einrichtungen. 
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Mittwoch, 20. September 2017

[ #Nachhaltigkeit ] Fünf Hebel für Nachhaltigkeitsprozesse auf Gemeindeebene

Nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene voranzutreiben erfordert, politische, verwaltungsinterne und gesellschaftliche Prozesse mit vielen Beteiligten und unterschiedlichen Interessen am Leitbild nachhaltiger Entwicklung auszurichten und zu verändern.
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Dienstag, 19. September 2017

[ #Redaktion ] Pressetext für Veranstaltungen: Die sieben W-Fragen

Schreibe keine Wetterberichte, schreibe faktenhaltige Nachrichten!

Wenn Sie eine erfolgreiche Pressemeldung zu einer Veranstaltung unterbringen wollen, denken Sie an die "Sieben W-Fragen": was, wo, wann, wer, wem, wozu, wie? Das rät die Pressearbeiterin des Österreichischen Büchereiverbandes Barbara Brunner. Ihr kurzes zweiseitiges PDF-Manuskript ist höchst hilfreich.

Redaktionsfreundlich. Auch die Redaktionen danken es, wenn solche Infos zeitsparend bearbeitet werden können. Bestechend an dem vorgestellten Hilfsmittel ist, dass es lediglich zwei PDF-Seiten ausmacht. Es hat sich also selber an die Vorgabe nach Kürze und Würze gehalten.

Die 7 W-Fragen sind die wichtigste Checkliste. Die Zeitungsredaktion wird eine Pressemitteilung über eine Veranstaltung eben nach diesen professionellen Kriterien werten, denn auch in der Redaktionsstube bedeutet Zeit ist Geld. Je genauer sich eine Aussendung an diese Struktur hält, desto wahrscheinlicher erfolgt eine redaktionelle Berücksichtigung.

Wetterberichte. Der häufigste Fehler, ist mit unwesentlichen Details zu beginnen. Man kann das daran feststellen und sich dagegen absichern, dass man einfach den ersten Absatz wegstreicht. Wenn sich ein Redakteur erst zu den wichtigen Informationen durchkämpfen muss, dann hat die Meldung schon verloren.

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Freitag, 18. August 2017

[ #Wohnbau ] Statt Lotterbuden: Anständige Miete, anständiger Vermieter, gemeinnützige Wohnung

"Sozialhilfeempfänger sind ein gutes Geschäft für private Vermieter. Biel setzt dagegen auf gemeinnützige Wohnungen – und spart viel Geld." Das berichtet "Der Schweizerische Beobachter"

"Mit heruntergekommenen Liegenschaften lässt sich sehr viel Geld 
verdienen: mit Randständigen als Mietern, die auf dem Wohnungsmarkt 
keine Chance haben. Denn die Sozialhilfe zahlt einen definierten Maximalbetrag an die Miete – auch wenn diese überrissen ist. Der Beobachter berichtete im März über solche Liegenschaften im Zürcher Kreis 4. Satte 1200 Franken kostet dort ein Studio mit Kochnische in einem Haus mit 50 Wohnungen, Drogenhandel auf den Gängen inklusive. Ähnliches geschieht in Basel: In seinem verwahrlosten Haus verlangt ein Zürcher Eigentümer 750 bis 1000 Franken für kleinste Absteigen, wie die «Basler Zeitung» im April berichtete. Vor allem Sozialhilfe- und IV-Bezüger gehören zu den Mietern."

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[ #PublicService ] Re-Kommunalisierung öffentlicher Dienstleistungen in der EU

Wenn es um die öffentliche Daseinsvorsorge geht, dann waren die letzte Jahrzehnte in der Europäischen Union von Privatisierung und Liberalisierung geprägt.

In Europa setzten in den 1980er Jahren massive Privatisierungs- und Liberalisierungswellen ein, vor denen kaum ein Bereich der Daseinsvorsorge verschont blieb Private können es nun einmal besser, schneller und billiger, wurde behauptet Die EU beschloss zahlreiche Richtlinien, mit denen die Liberalisierung von Dienstleistungen vorgeschrieben wurde So wurde massenhaft Eigentum der Kommunen, Städte und Länder privatisiert Denn die Kommunen und Staaten befanden sich oftmals in budgetären Nöten und suchten mit Privatisierungen ihr schnelles Glück, um die leeren Kassen zu füllen Damit verbunden waren auch Versprechen auf bessere Qualität zu billigeren Preisen für die KonsumentInnen.

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Dienstag, 25. Juli 2017

[ #Inklusion ] eHandbuch: Kommunaler Index für Inklusion

Die Idee, den Index für Schulen auf die Arbeit im Gemeinwesen anzuwenden, kommt aus dem britischen Suffolk: Dort hat man ein Handbuch entwickelt, um inklusives Handeln in allen kommunalen Bereichen umzusetzen.

Diese Initiative wurde für den deutschsprachigen Raum mit diesem Arbeitsbuch aufgegriffen, um Mitglieder aller Arten von Einrichtungen zu unterstützen, unter aktiver Beteiligung aller inklusives Handeln anzustreben und sich an dieser gemeinsamen Leitidee zu orientieren.
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